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aktualisiert am 7. Juli 2019

GALERIE AM GLAS – IN DER MITTELETAGE DES SCHÜTZENHAUSES

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Edith Mende – „Überlebenskünstler“

Die Fotografin sagt mit eigenen Worten: „Für mich sind sie mehr noch als unsere einheimischen Nadelbäume Symbole der Beständigkeit, die uralten Olivenbäume, die man überall in Südeuropa findet. Wahre Überlebenskünstler. Ganz besonders haben es mir die ungezählten knorrigen Stämme der Bäume in Apulien angetan, auf dem Absatz des italienischen Stiefels. Nirgendwo sind mir diese wunderbaren Olivenbäume in so großer Zahl und räumlicher Dichte begegnet wie nahe der Adriaküste zwischen Monopoli und Ostuni. Die Vielfalt ihrer Formen ist verblüffend. Da zeigt sich einmal mehr, dass die Natur der wahre Meister des Designs ist. Über Jahrhunderte haben Wasser und Sonne, Hitze und Kälte, Wind und Wetter und auch Menschenhand sie geformt. In der Dämmerung glaubt man sich in einem Zaubergarten, sieht in ihren Silhouetten Tiere und Märchenwesen. Wer hat die Bäume einst gepflanzt, deren Alter man sicher in Jahrhunderten, manchmal vielleicht sogar darüber hinaus schätzen kann? Waren es Griechen, Araber, Normannen oder wer auch gerade wieder den italienischen Süden erobert hatte? Heute werden die Oliven gepflegt und geschnitten von den Familien, die in ihrer Nachbarschaft leben. Sie danken es ihnen, indem sie grünen und Früchte tragen. Dort, wo sich die uralten Bestände gelichtet haben, wurden junge Bäume nachgepflanzt, oder zu Füßen der Baumriesen wachsen im Sommer Tomaten, Gurken und Melonen. Wahrscheinlich ist es für alle ein Glück, dass die Küste auf diesem Abschnitt felsig und damit nicht so einladend für Badegäste ist. So blieben ihr kilometerlange Bettenburgen mit allem touristischen Zubehör erspart, für die sicher auch mancher Olivenhain abgeholzt worden wäre. Man kann lange durch die Plantagen streifen. Aber die Frage, welcher der schönste Baum im ganzen Land ist, lässt sich beim besten Willen nicht beantworten. Immer ist der nächste noch schöner als der, den man zuvor entdeckte.“

Das Land Brandenburg feiert mit einem Themenjahr den 200. Geburtstag von Theodor Fontane und eine ganze Region feiert aus gutem Grund mit. Fontane hat den Orten Caputh, Ferch, Petzow, Werder, dem „Schwielow“ in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ sehr viel Raum gegeben und detaillierte Beschreibungen hinterlassen. Unter dem Titel „Fontane am Schwielow“ haben sich auf Initiative des Landkreises Potsdam-Mittelmark die Stadt Werder (Havel) und die Gemeinde Schwielowsee zu einem einzigartigen Gesamtprojekt mit 40 Veranstaltungen zusammengefunden.

Acht Kooperationspartner bieten Ihnen die Möglichkeit von Februar bis November 2019 dem großen märkischen Dichter und Literaten ganz nah zu sein. Folgen Sie Fontanes Beschreibungen mit Ihren eigenen Sinnen bei Ausstellungen, Theater, Musik, Vorträgen, Lesungen, Workshops, Bootstouren auf der Havel und dem Schwielowsee, Hörerlebnissen mit einer Lauschtour, besuchen Sie historische Orte, oder gehen Sie wie Fontane auf Wanderschaft! Fontane so nah zu sein, ist in der Region um den Schwielowsee, wie nirgendwo sonst, so zu erleben.

Programm hier!

THEMENJAHR „FONTANE 200“ IN DER REGION SCHWIELOWSEE

WOLFGANG  LIEBERT

RETROSPEKTIVE zum 75.

MALEREI & GRAFIK

Eröffnung, Mittwoch 25. September 2019, um 19 Uhr

Ausstellung vom Donnerstag 26.9. bis Sonntag 3.11.2019

Auch am 3. und 31. Oktober geöffnet.